• Wohnen mit viel Herz und Seele

    Bei uns Zuhause ist nicht alles neu. Im Gegenteil! Wir wohnen mit viel Patina und einigen sehr ans Herz gewachsenen Möbeln und Accessoires, die schon eine längere Geschichte erzählen können. Das meiste davon habe ich aus meinem Elternhaus mitgebracht oder aber auf Flohmärkten gefunden. Da kommt einiges aus verschiedenen Epochen zusammen, den 50ern, 60ern, 70ern und so weiter. Über die Zeit zu einem schönen Ganzen gewachsen.

    Keineswegs sieht es aber bei uns stillos oder wie im Trödelladen aus, es sind kleine feine Details die hier und da mal in der Wohnung auftauchen und ihr viel Leben und einen ganz eigenen Charme einhauchen.

    Der Rest unserer Möbel ist sehr zurück haltend, schlicht weiß und mit klaren Konturen aber hochwertig. Diese Stücke bilden den modernen Rahmen in unserer Wohnung.

    Neue und alte Möbel und Gegenstände zu kombinieren finde ich nämlich unheimlich spannend, daraus ergeben sich ungeahnte wirkungsvolle und individuelle Zusammenstellungen. Das kann ich jedem nur raten.

    Bei der Wahl neuer Möbel, achte ich besonders darauf, dass sie möglichst nachhaltig produziert wurden und einen gewissen Kniff besitzen. Sie sollten irgendetwas besser können als ein altes Möbel sonst macht ein Neukauf für mich keinen Sinn.

    Zu unserer Einrichtung gab es im Vorfeld kein besonderes Konzept, sondern ich verlasse mich bei der Auswahl immer auf mein Bauchgefühl. Meist springen mir unerwartet schöne Dinge vor die Linse, dann kribbelt es mir in den Fingern und mein Herz macht einen kleinen Freudensprung. Wenn das der Fall ist, weiß ich ganz sicher es ist eine gute Wahl und wird auch zum Rest der Wohnung passen.

    Denn die Sachen haben eins gemeinsam, sie wurden nicht nur für den Übergang ausgesucht, sondern sie gefielen mir auf Anhieb und gefallen mir immer noch. Sie sprechen meine Sprache oder vielmehr unsere, sie sind zu unseren Lieblingsstücken geworden. Keines ist abkömmlich, denn an jedem hängt eine Funktion und/oder eine schöne Geschichte. Zusammen geben sie unserem Familienalltag jeden Tag ein schönes erzählendes Gesicht und lassen uns so richtig zuhause fühlen. Den beiden Kindern geben wir natürlich auch automatisch dieses Gedankengut, sich nur für Lieblingsdinge zu entscheiden, mit auf den Weg.

    Aber warum plaudere ich so aus dem Nähkästchen? Ganz einfach, weil es mir eine Herzensangelegenheit ist! Ich finde es wichtig sich darüber Gedanken zu machen wie man lebt. Jeder sollte sich in seinen eigenen Räumen wohl fühlen und es sich so hübsch wie möglich machen und das möglichst reflektiert. Das muss auch nicht immer viel kosten.

    Wenn ihr euch mehr Herz und Seele für eure Wohnung wünscht, schaut mal was ihr auf der Dachkammer eurer Familie findet oder auf dem Flohmarkt. Wenn ihr Hilfe dabei braucht, sagt Bescheid. Vielleicht habt ihr ja auch schon solche Lieblingsstücke und müsst sie nur noch richtig in Szene setzen. Ich bin gespannt von euch zu hören.

    Bis nächste Woche, macht es euch hübsch!

  • Saubere Saubermacher

    Glaubt mir, auch ein Lappen kann eine Augenweide sein 🙂 – und unerlässlich in jedem Haushalt ist er auch.
    Selbst in Zeiten wo Putzhilfen oder Saugroboter einigermaßen erschwinglich sind, braucht sie jeder, die kleinen Putzwerkzeuge.
    Ich hatte euch ja bereits vor längerem von meinem Anliegen berichtet, mich von nun an in meinem Wohnraum nur noch mit möglichst überdachten, nachhaltigen und schönen Dingen zu umgeben. Ja, und dazu gehören auch die Dinge, die normalerweise gut im Schrank verstaut sind und “nur” zur Pflege der Wohnung beitragen.
    Ich finde sogar diese Sachen sollten besonders hübsch sein.
    Immerhin soll es ja auch Freude bereiten, wenn man schon die Wohnung schrubbt.
    Mich hat mein Kauf von den beiden abgebildeten waschbaren Reinigungstüchern tatsächlich gleich dazu angespornt die Oberflächen mal wieder gründlich zu reinigen.

    Allerdings musste ich mich schon sehr anstrengen um an schöne Haushaltshelfer zu gelangen. Im üblichen Handel findet man nur wenig Ansehnliches. Da lobe ich mir die guten alten Metallkehrbleche oder Handfeger aus Holz oder auch Naturbürsten. Meiner Meinung nach sind zu viele Produkte aus Plastik und mit der Absicht hergestellt, dass man sie zügig wieder weg schmeißt.

    Ich finde allerdings es ist alles nur eine Frage der Wertschätzung und des richtigen Mindsets. Mir ist bewusst geworden, dass ich durch klare Ablehnung von solchen Produkten doch auch etwas bewirken kann.

    Jetzt wo am 20.März der offizielle Frühlingsanfang ansteht vielleicht auch für euch ein Grund den Winterstaub los zu werden und euch nach „saubereren“ Helfern umzuschauen.

    In diesem Sinne macht es euch hübsch!