• A puristic bench inspired by Japanese culture

    Today I would like to introduce some more beautiful furniture: Torii – a bench produced by Viccarbe and designed by Ludovica and Roberto Palomba. It’s simplicity and pure beauty has kept me thrilled ever since seeing it during Salone del Mobile 2018 in Milan.

    The brand new Torii bench is defined by it’s multi functionality. It can be set to the same height as a chair, which means it can be used as a desk or other table and, of course, it can be placed in collaborative spaces. Colours, upholstery and electrics are available in several options. I’m smitten by the lovely colour combination which they presented at the fair (seen in the above picture.)

    The famous designer couple, Ludovica and Roberto Palomba, took their inspiration from traditional Japanese culture and designed Torii in reference to the arches normally found at the entrance to Shinto shrines and which embody the frontier between earthly and sacred matters.

    The furniture Viccarbe presented at Salone del Mobile all have one thing in common, carefully designed with the highest standards in partnership with the most prestigious international designers they are all suited to a pure, timeless and contemporary lifestyle.

    For me they were a definite highlight of the fair and new favorite bench.

    Thank you Viccarbe fort the press material. Credit: https://www.viccarbe.com

  • Wie feiere ich Ostern stilvoll und minimalistisch

    Jedes Jahr kündigt sich Ostern sehr lange im Voraus durch übermäßige Dekoration in den Geschäften an.

    Ein ursprünglich hochchristliches Fest, was mit vielerlei Bräuchen belegt wurde. Weltweit ist dieses Fest fast überall bekannt und überall wird es unterschiedlich gefeiert. Hierzulande spielt es ungeachtet des religiösen Hintergrundes vor allem für Kinder eine große Rolle.

    Leckere Schokohasen, bunte Farben und nicht zuletzt die spaßige Ostereiersuche gehören wahrscheinlich in den meisten deutschen Familien zum Programm. So weit so gut. Wie ich finde, ist dies aber noch längst kein Grund so bedenklich viel Unsinn und Kitsch im Handel anzubieten.

    Feste wie Ostern oder Weihnachten werden gerne als Anlass genommen den Konsumenten mit schlecht Gestaltetem und Unnötigen zu überhäufen. Natürlich ist nicht jeder Haushalt dafür empfänglich aber meiner Meinung noch immer zu viele. Mir tut es jedenfalls jedes Jahr wieder im Herzen und in den Augen weh.

    Unter dem Gesichtspunkt, dass mein eigenes Zuhause von nun an noch viel mehr auf Wesentliches reduziert wird, reduziere ich auch die Osterdekoration. Man könnte sie natürlich gleich komplett weglassen aber so verstehe ich Minimalismus nicht für mich.

    Ich umgebe mich gerne mit schönen Farben und Formen, sie versprühen meiner Meinung nach Freude und Kreativität. Aber stilvoll und in Maßen muss es sein.

    Dekoration braucht auch nicht unbedingt teuer zu sein, denn meist sind die banalsten Mittel die wirkungsvollsten.

    So habe ich beispielsweise mit meiner Tochter naturbraune Eier ausgepustet und mit gewöhnlicher Wassermalfarbe bemalt (aus einem klassischen Schulmalkasten). Wir haben uns gar keine Muster ausgedacht sondern einfach ganz frei und ungezwungen Farben aufgetragen. Die Farbe läuft auf den Eiern noch ein bisschen ineinander und trocknet dann ganz matt ab et voilà, einfach und wunderschön. Vor allem die ganz dezenten Eier in Pastell- und Grautönen finde ich sehr elegant. Wir haben sie dann an unseren Frühlingsstrauß aus Weidenkätzchen und Eukalyptus gehangen. Wirklich hübsch. Auch hier gilt, weniger ist mehr. An einem großen Strauß reichen schon 5 Eier.

    Unbestritten schön und zeitlos sind ebenso auch Holzeier. Wir haben dieses Jahr ein kleines Nest aus Heu in eine schöne Schale gesetzt und mit Federn und Holzeiern geschmückt. Die Holzeier lassen sich schon unbemalt gut anschauen, wer aber noch Lust und Laune hat kann sie ganz leicht mit Filzstiften in kleine bunte Kunstwerke verzaubern. Und Dank der schönen Anregung von Sandra vom Lieblingsbande.blogspot haben wir sogar noch kleine Häschen aus Papier zum Verschenken gefaltet. Den entsprechenden Beitrag findet ihr unter dem folgenden Link: http://lieblingsbande.blogspot.de/

    Ihr seht, alles gar nicht teuer aber stilvoll und nur mit minimalem Aufwand verbunden.

    Falls ihr also noch auf der Suche nach einer schnellen aber schönen Osterdeko oder kleinen Geschenkideen seid hoffe ich euch weitergeholfen zu haben. Ich wünsche euch ein schönes entspanntes Osterfest.

    Macht es euch hübsch und verliert nicht den Blick fürs Wesentliche.

  • Saubere Saubermacher

    Glaubt mir, auch ein Lappen kann eine Augenweide sein 🙂 – und unerlässlich in jedem Haushalt ist er auch.
    Selbst in Zeiten wo Putzhilfen oder Saugroboter einigermaßen erschwinglich sind, braucht sie jeder, die kleinen Putzwerkzeuge.
    Ich hatte euch ja bereits vor längerem von meinem Anliegen berichtet, mich von nun an in meinem Wohnraum nur noch mit möglichst überdachten, nachhaltigen und schönen Dingen zu umgeben. Ja, und dazu gehören auch die Dinge, die normalerweise gut im Schrank verstaut sind und “nur” zur Pflege der Wohnung beitragen.
    Ich finde sogar diese Sachen sollten besonders hübsch sein.
    Immerhin soll es ja auch Freude bereiten, wenn man schon die Wohnung schrubbt.
    Mich hat mein Kauf von den beiden abgebildeten waschbaren Reinigungstüchern tatsächlich gleich dazu angespornt die Oberflächen mal wieder gründlich zu reinigen.

    Allerdings musste ich mich schon sehr anstrengen um an schöne Haushaltshelfer zu gelangen. Im üblichen Handel findet man nur wenig Ansehnliches. Da lobe ich mir die guten alten Metallkehrbleche oder Handfeger aus Holz oder auch Naturbürsten. Meiner Meinung nach sind zu viele Produkte aus Plastik und mit der Absicht hergestellt, dass man sie zügig wieder weg schmeißt.

    Ich finde allerdings es ist alles nur eine Frage der Wertschätzung und des richtigen Mindsets. Mir ist bewusst geworden, dass ich durch klare Ablehnung von solchen Produkten doch auch etwas bewirken kann.

    Jetzt wo am 20.März der offizielle Frühlingsanfang ansteht vielleicht auch für euch ein Grund den Winterstaub los zu werden und euch nach „saubereren“ Helfern umzuschauen.

    In diesem Sinne macht es euch hübsch!

  • Liebevoller Nachbesitzer gesucht

    Bis Hausverwaltungen sich zurück melden kann es ein gutes Stück dauern, so auch in meinem Fall. Damit ist der eindeutige Startschuss für das Umbauvorhaben noch nicht gegeben. Somit nutze ich die Wartezeit weiter um Platz zu schaffen. Gar nicht so einfach für alle ausrangierten Dinge ein neues Zuhause zu finden, denn auf dem Müll landen sollen nur die wenigsten Sachen. Eigentlich nur die, die kaputt oder abgenutzt sind.

    Doch was tun mit den anderen Sachen? Das haben sich wohl auch schon einige andere vor mir gefragt. So gibt es in Berlin und auch anderen größeren Städten einige Initiativen zu diesem Thema. Ein tolles Beispiel: „Free Your Stuff.com“ ein kostenloser Online Marktplatz für alle, die etwas zu verschenken haben oder auch geschenkt bekommen möchten. Wer mag kann auch in der dazugehörigen Facebook Gruppe die zu verschenkenden Dinge anpreisen.

    Seit 1999 gibt es in einigen Städten auch „Umsonstläden“, wo man Dinge abgeben kann- so auch in Berlin. Alles was noch voll funktionstüchtig und in Ordnung ist wird dort anderen umsonst weitergegeben. Wo sich euer nächster Umsonstladen befindet könnt ihr unter „umsonstladen.de“ in Erfahrung bringen.

    Das Johannishilfswerk International e.V. in Berlin holt nach telefonischer Absprache sogar kostenfrei ab und sollte es sich um größere Möbelstücke handeln, werden diese nach Absprache auch demontiert. Die Sachspenden kommen Bedürftigen zu Gute.

    Altbekannt und beliebt sind natürlich auch Ebay oder Ebay Kleinanzeigen sowie die Flohmarkt App Shpock oder überhaupt ein Stand auf dem Flohmarkt. Vor allem, falls die ausrangierten Dinge noch etwas Geld einbringen sollen und man Lust auf Kommunikation mit dem möglichen Nachbesitzer hat.

    Und wenn es etwas anonymer sein darf, stellt die Sachen witterungsgeschützt vor die Tür mit einem zu verschenken Schild oder einer roten Schleife.

    Eine kleine Vorwarnung: meist ist es natürlich wesentlich zeitintensiver den Dingen ein zweites neues Leben woanders zu ermöglichen. Aber bitte nehmt euch die Zeit, anstatt sie wegzuwerfen. Jemand anders hat vielleicht Verwendung dafür oder gar großen Bedarf.

    Kennt ihr ähnliche Plattformen oder Projekte? Ich freue mich über Kommentare zu diesem Thema.

    Jeder von uns kann ein bisschen mit helfen. In diesem Sinne – macht es nicht nur euch hübsch sondern auch anderen :).

  • 3…2…1 nicht mehr meins! 

    Meine Mission läuft und ich bin hochmotiviert. Schritt 1: Luft schaffen. Nur noch Lieblingsstücke ab jetzt!

    Zu viele Besitztümer belasten mich schon lange gedanklich und behindern natürlich jetzt auch akut mein Vorhaben. Meine Gedanken sind viel klarer in strukturierten schönen Räumen. Sie geben mir das Gefühl von Freiheit, ich kann durchatmen und bin viel ideenreicher.

    Schon seit einigen Jahren ist mir klar geworden, dass ich mit weniger Dingen im Leben auskommen möchte. Mein Ziel ist es, mich nur noch mit schönen Dingen, die mir wirklich richtig gut gefallen, weil sie sehr sensibel gestaltet wurden oder mich mit Dingen mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde zu umgeben. Sicherlich wird noch einige Zeit vergehen bis ich dieses Ziel erreichen kann aber in meinen Augen bedeutet dies wirklich, wahrer Luxus. Der Luxus selbst zu entscheiden und die damit verbundene Freiheit zu genießen.

    Im Buch „Einfach leben“ von Lina Jachmann habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Eine definitive Leseempfehlung an alle, die sich für ein genussvolles minimalistisches Leben interessieren. Sie spricht davon, dass der sogenannte Minimalismus keine festen Regeln hat. Was sich bereits für den einen richtig gut anfühlt kann für den anderen noch immer viel zu viel sein. Zitat „Es geht nicht darum Dinge zu zählen, sondern darum, Platz für Dinge im Leben zu schaffen, die wirklich glücklich machen.“ Jetzt bin ich noch motivierter und knöpfe mir Zimmer für Zimmer vor. Mit ganz viel Zeit und klaren Bauchentscheidungen trenne ich mich von Überflüssigem.

    Gibt es in euren Räumen auch Altlasten? Oder Dinge die euch schon immer irritiert haben, weil sie euch nicht gefallen?

    Dann auf! Macht es euch hübsch!