• 3…2…1 nicht mehr meins! 

    Meine Mission läuft und ich bin hochmotiviert. Schritt 1: Luft schaffen. Nur noch Lieblingsstücke ab jetzt!

    Zu viele Besitztümer belasten mich schon lange gedanklich und behindern natürlich jetzt auch akut mein Vorhaben. Meine Gedanken sind viel klarer in strukturierten schönen Räumen. Sie geben mir das Gefühl von Freiheit, ich kann durchatmen und bin viel ideenreicher.

    Schon seit einigen Jahren ist mir klar geworden, dass ich mit weniger Dingen im Leben auskommen möchte. Mein Ziel ist es, mich nur noch mit schönen Dingen, die mir wirklich richtig gut gefallen, weil sie sehr sensibel gestaltet wurden oder mich mit Dingen mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde zu umgeben. Sicherlich wird noch einige Zeit vergehen bis ich dieses Ziel erreichen kann aber in meinen Augen bedeutet dies wirklich, wahrer Luxus. Der Luxus selbst zu entscheiden und die damit verbundene Freiheit zu genießen.

    Im Buch „Einfach leben“ von Lina Jachmann habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Eine definitive Leseempfehlung an alle, die sich für ein genussvolles minimalistisches Leben interessieren. Sie spricht davon, dass der sogenannte Minimalismus keine festen Regeln hat. Was sich bereits für den einen richtig gut anfühlt kann für den anderen noch immer viel zu viel sein. Zitat „Es geht nicht darum Dinge zu zählen, sondern darum, Platz für Dinge im Leben zu schaffen, die wirklich glücklich machen.“ Jetzt bin ich noch motivierter und knöpfe mir Zimmer für Zimmer vor. Mit ganz viel Zeit und klaren Bauchentscheidungen trenne ich mich von Überflüssigem.

    Gibt es in euren Räumen auch Altlasten? Oder Dinge die euch schon immer irritiert haben, weil sie euch nicht gefallen?

    Dann auf! Macht es euch hübsch!