• Saubere Saubermacher

    Glaubt mir, auch ein Lappen kann eine Augenweide sein 🙂 – und unerlässlich in jedem Haushalt ist er auch.
    Selbst in Zeiten wo Putzhilfen oder Saugroboter einigermaßen erschwinglich sind, braucht sie jeder, die kleinen Putzwerkzeuge.
    Ich hatte euch ja bereits vor längerem von meinem Anliegen berichtet, mich von nun an in meinem Wohnraum nur noch mit möglichst überdachten, nachhaltigen und schönen Dingen zu umgeben. Ja, und dazu gehören auch die Dinge, die normalerweise gut im Schrank verstaut sind und “nur” zur Pflege der Wohnung beitragen.
    Ich finde sogar diese Sachen sollten besonders hübsch sein.
    Immerhin soll es ja auch Freude bereiten, wenn man schon die Wohnung schrubbt.
    Mich hat mein Kauf von den beiden abgebildeten waschbaren Reinigungstüchern tatsächlich gleich dazu angespornt die Oberflächen mal wieder gründlich zu reinigen.

    Allerdings musste ich mich schon sehr anstrengen um an schöne Haushaltshelfer zu gelangen. Im üblichen Handel findet man nur wenig Ansehnliches. Da lobe ich mir die guten alten Metallkehrbleche oder Handfeger aus Holz oder auch Naturbürsten. Meiner Meinung nach sind zu viele Produkte aus Plastik und mit der Absicht hergestellt, dass man sie zügig wieder weg schmeißt.

    Ich finde allerdings es ist alles nur eine Frage der Wertschätzung und des richtigen Mindsets. Mir ist bewusst geworden, dass ich durch klare Ablehnung von solchen Produkten doch auch etwas bewirken kann.

    Jetzt wo am 20.März der offizielle Frühlingsanfang ansteht vielleicht auch für euch ein Grund den Winterstaub los zu werden und euch nach „saubereren“ Helfern umzuschauen.

    In diesem Sinne macht es euch hübsch!

  • Warum deine Wohnung mehr über dich weiß als deine Mutter

    Unsere Wohnungen können über uns allerhand erzählen. Habt ihr darüber schon mal nachgedacht, was sie alles über uns wissen? Ich denke einen intimeren individuelleren Ort gibt es kaum in unserem Leben.

    Für mich ist meine Wohnung der Ort wo ich mich gestalterisch austoben kann und wohin ich mich am Liebsten zurückziehe, gerade wenn es um mich herum ganz laut wird. Er dient schon längst nicht mehr nur zum Schlafen oder damit ich ein Dach über dem Kopf habe, sondern vor allem als ein behaglicher Rückzugsort von einem heutzutage sehr schnellen Alltag. Im besten Fall nutzt du dein Zuhause auch so und kannst vielleicht aus ihm Kraft oder Inspiration schöpfen.

    Dieser Ort kann viel mehr als du denkst. Zum Beispiel ist er in der Lage dich wieder zu spiegeln und bietet dir Platz dich zu verwirklichen. Diese 4 Wänden beschützen ebenso dein Hab und Gut – die Dinge, die dir wichtig sind und mit denen du schöne Erinnerungen verbindest oder die deinen Alltag verschönern oder erleichtern. Sie wissen auch ob du eher zu opulenten Formen neigst oder es ganz geradlinig magst. Wie du organisiert bist und deine Dinge pflegst.

    Vor deiner Wohnung kannst du nichts verstecken, sie kennt jedes Staubkorn, jede dunkle Ecke, deine Leidenschaften und Marotten. Sie weiß auch wie gründlich du bist und sie kennt deinen Geschmack. Auch wenn du hier und da mal etwas unter den Teppich gekehrt hast, weil sich spontan Besuch angekündigt hat, sie wird es dir immer wieder verzeihen.

    Behandle deine Wohnung doch mal so, als wärst du der Besuch für den du immer extra aufgeräumt und geputzt hast. Aber eben ganz allein für dich. Das Internet ist voller Tricks und Kniffe, wie du deine Wohnung täglich mit wenig Aufwand (zum Beispiel in nur 10 Minuten täglich) immer gut in Schuss halten kannst.

    Ich denke es ist total wichtig, dass wir uns bewusst machen, was für eine große Rolle dieser wirklich wichtige Ort für uns spielt und was er über uns aussagt.

    Ein achtsamer Umgang und eine sensible und wohlüberlegte Gestaltung, die Wert auf Details legt führt dich zu einer geschärften Wahrnehmung und wird wahrscheinlich sogar einen positiven Einfluss auf dein tägliches Leben haben.

    Bist du eindeutig in deinem Wohnraum wiederzuerkennen und wie sehr genießt du es, dich in deinen Räumen aufzuhalten?

    Nimm dir doch kurz dafür mal Zeit darüber nachzudenken. Wie immer an dieser Stelle verabschiede ich mich bis zur nächsten Woche. Bis dahin, mach es dir hübsch!